• Antje Lüdemann

Basilikum ist auch als Königskraut bekannt



Basilikum (mit dem botanischen Namen Ocimum Basilicum) ist auch als Königskraut bekannt und mancherorts wird es auch Hirnkraut genannt. Es hat ein kräftiges, würziges Aroma. Es ist ganz besonders wohltuend in Einreibungen und bei Wellnessmassagen. Der Name Basilikum leitet sich aus dem Griechischen ab und heißt so viel wie „Königliche Heilpflanze“. Der besondere Geruch, manchen erinnert er auch an Anis, leitet sich vom darin enthaltenen Estragol ab. Basilikum wächst im europäischen Mittelmeerraum, kam aus Asien, Ägypten und Indien und ist erfrischend für Körper, Geist und Seele.

Der Ursprung wird Indien zugeordnet, da Basilikum in alten Hinduistischen Schriften immer wieder auftaucht und bis heute in viele tägliche Riten eingebunden ist.

- In Ägypten dienten Basilikumkränze 3.500 vor Christus als heilige Grabbeigabe

- Der berühmte Arzt Hippokrates (460-377 v. Chr.) erwähnt Basilikum in seinen Schriften

- Die Soldaten Alexanders des Großen (356 – 323 v. Chr.) brachten Basilikum von Indien nach Südeuropa

- Hildegard von Bingen (1098-1179) empfiehlt den Anbau von Königskraut im Kloster-garten

Quelle: https://www.gartenjournal.net/basilikum-herkunft

Die Pflanze gehört zur Familie der Lippenblütler und ist ein einjähriges Kraut, das ca. 20-60 cm hoch wird. Für einen Liter des Ätherischen Öls von Basilikum braucht es zwischen 500 und 1000 Kilo Pflanzenmaterial, je nach Standort und Bedingungen.

Unser gesunder Bewegungsapparat liebt es, mit Basilikum begleitet zu werden. Dazu kannst Du Basilikumöl in ein gutes Massageöl geben und Dich damit einreiben. Es ist ebenfalls Bestandteil unserer wunderbaren Raindrop-Technique®.

Um eine entspannte Atemmuskulatur wohltuend zu begleiten, kannst Du Basilikum ebenfalls auf den Rumpf geben. Die Zwischenrippenmuskulatur liebt Ausstreichungen mit den Fingern der Hand (wie ein Kamm), und wenn Du dabei Basilikum mit auf die Fingerspitzen gibst, hast Du einen wunderbar erfrischenden Effekt. Auch in unseren Schlafzimmern ist es ein Geheimtipp ;-).

Bei leichtem Unwohlsein kannst Du es auch verdünnt in eine liebevolle Baucheinreibung einfließen lassen.

Das darin enthaltende Estragol ist eine wunderbare Verbindung die allerdings nicht bei bekannter Epilepsie Verwendung finden sollte. Auch Schwangere sollten dieses Öl meiden.

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